Idiotensicheres Backup mit der Replica von Seagate
admin am 23. Oktober 2009
Der Festplattenhersteller hat eine neue externe Festplatte vorgestellt. Die Replica. Das Clou an diesem Datenträger ist, dass eine vorinstallierte Software den Backup-Prozess vollständig automatisiert. In Zeiten, in denen zwar fast Jeder PC-Nutzer um die Wichtigkeit von Backups weiss, tatsächlich aber nur die wenigsten Lust haben ein solches tatsächlich durchzuführen, macht eine solche Lösung durchaus sinn.
An sich ist die Seagate Festplatte Standardkost. In einem schicken Gehäuse aus hochwertigem Kunststoff schlummert eine 250GByte- oder 500GByte-Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Als Schnittstelle steht der USB 2.0 Standard zur Verfügung, den heutzutage eigentlich jeder Rechner beherrscht. Ein mitgelieferter Standfuß kann gleichzeitig als eine Dockingstation genutzt werden. Dazu ist noch ein USB-Kabel, und eine Wiederherstellungs CD der Rebit Software im Lieferumfang enthalten.
Genau diese Software ist der Clou. Sie ist auf der Replica bereits vorinstalliert. Sobald die Festplatte an den Computer angeschlossen wird, legt das Programm los. Zunächst wird ein Backup des kompletten Systemdatenträgers auf der Replica abgelegt. Danach überwacht Rebit alle Änderungen an den Dateien und verbucht diese so, dass sich sämtliche Versionen wiederherstellen lassen. Jeden Tag macht das Programm dabei einen Schnappschuss des Systems, welcher dann als Wiederherstellungspunkt gilt. Sollte mal etwas mit dem System nicht stimmen oder sogar die ganze Systemfestplatte unwiderruflich kaputt sein, so lässt sich der Zustand des Vortages einfach mit der Recovery CD wiederherstellen. Sollte der Replica mal der Platz ausgehen, wird einfach das älteste Backup wieder von der Platte gelöscht. Alle diese Aufgaben laufen absolut automatisch im Hintergrund, ohne dass signifikante Leistungseinbußen des Systems festzustellen wären.
Nun möchte man dem Nutzer keine Faulheit oder Inkompetenz unterstellen, tatsächlich ist diese Backuplösung aber so gut wie idiotensicher. Der Nutzer hat im Prinzip nur eine Aufgabe: Beim ersten Start der Software wählt er aus, welcher Systemdatenträger gesichert werden soll. Eine zweite Aufgabe kommt hinzu, wenn tatsächlich irgendetwas passiert und das System wiederhergestellt werden muss. Dann legt er die CD ein und wählt den entsperchenden Wiederherstellungspunkt. Somit sei diese Lösung allen Nutzern empfohlen, die keine Zeit haben ein Backup manuell durchzuführen oder die mit komplizierten Backup-Anwendungen nicht zurechtkommen.
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Tönt gut. Habe das Manual sogar überflogen und das Ding überzeugt mich wirklich. Nur zwei Dinge, die mir noch nicht klar sind und hier vielleicht jemand beantworten kann, bevor ich den Support anfrage:
1) Wie oft wird so ein Wiederherstellungspunkt gesetzt bzw. wie oft werden neue oder geänderte Dateien im laufenden Betrieb gesichert? Wohl kaum absolut kontinuierlich, oder?
2) Wie kann die Replica die ganze HD inkl. System oder sich verändernde Systemfiles sichern, wenn ich nicht als Admin arbeite? Muss ich der Software mit meinem Adminpasswort initial Adminrechte geben, damit sie im Hintergrund vollen Zugriff hat, während ich als normaler User arbeite? Oder wie geht das?