Bau dir deine eigene Ex (-terne Festplatte)

admin am 30. Oktober 2009

Der allgegenwärtige Speicherhunger lässt die Kapazitäten von Festplatten immer weiter nach oben klettern. Die digitale Revolution brachte uns Giga- und Terabyte an Daten, die gespeichert werden müssen. Der Trend zu HD-Inhalten, unterstützt durch inzwischen immer erschwinglichere Aufnahmegeärte, trägt stark dazu bei. In diesen Zeiten erfreuen sich externe Festplatten, dank ihrer Mobilität besonderer beliebtheit.

Immer mehr Geräte besitzt der Durchschnittsmensch. Der PC am Schreibtisch, der Laptop für unterwegs und vielleicht noch ein Multimedia PC im Wohnzimmer. Da macht eine Speicherlösung, die trotz großer Kapazität auch Mobil ist Sinn. Ob man die Daten nun Zuhause hin und her trägt oder vielleicht einfach mal Fotos mit zu Freunden nehmen will.

Externe Festplatten gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Doch Bastler lassen es sich trotzdem nicht nehmen eigene Kombinationen zusammen zu schrauben. Denn statt einer externen Festplatte, kann man sich auch ein externes Gehäuse besorgen und eine beliebige Festplatte einbauen. Das hat seine Vorteile. Zum einen ist ein Gehäuse allein günstige als eine ganze Speicherlösung. Wenn man vielleicht eine Festplatte liegen hat, die im PC keinen Platz mehr findet, ansonsten aber noch in Ordnung ist, kann sie in Zukunft auch ihren Dienst als externer Datenträger verrichten. Das hat auch den Vorteil, dass man ganz genau weiss, was für eine Platte im Gehäuse steckt.

Ist mal keine Platte griffbereit, muss eine neue gekauft werden. Dabei wird die Wahl auf einen SATA Datenträger fallen, denn IDE Modelle sind aufgrund ihrer langsameren Datenraten aus der Mode gekommen. Die Größe richtet sich dann nach Bedarf oder nach der Lage des Haushaltsgeldes.
Interessant wird es beim Gehäuse, hier muss man einige Punkte beachten. Die wichtigste Frage ist dabei die Frage nach der Anschlussaart. Eine USB 2.0 Buchse ist heutzutage eigentlich an jedem Gehäuse zu finden, was auch gut ist, denn immerhin sind fast alle Computer der Welt mit dieser Schnittstelle ausgestattet. Die eigentliche Frage ist also eSATA oder kein eSATA? Was die Geschwindigkeit angeht, kann USB 2.0 nicht mehr mit eSATA mithalten, allerdings sind entsprechende Gehäuse etwas teurer, außerdem verfügen noch lange nicht alle Rechner über die entsprechende Schnittstelle. So sollte man sich zunächst gut informieren ob sich die Extrakosten lohnen. Die Frage nach Firewire stellt sich kaum.

Kleiner Tipp: wer bei seiner externen Festplatte nicht noch ein zusätzliches Stromkabel haben möchte, der entscheidet sich am besten für einen 2,5-Zoll Datenträger. Dieser kann in der Regel über das Datenkabel mit Strom versorgt werden.

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