Seagate öffnet neue Tore

admin am 16. Juni 2010

Der kalifornische Hersteller von Festplatten und Bandlaufwerken Seagate Technology setzt derzeit neue Maßstäbe in Sachen externe Festplatten. Mit der Familie „Free Agent GoFlex“ trennt Seagate erstmals den Speicher externer Festplatten von ihrer Schnittstelle.

Wechselbares Interface

Die bisher feste Verbindung zwischen Speicher und Schnittstelle bei externen Festlatten wird von Seagate erstmals aufgehoben. Statt der bisher meist integrierten USB-2.0-Anschlüsse gibt es nun neue Festplatten ohne eine derartige Schnittstellenelektronik, dafür mit einer zusätzlichen Auswahl an unterschiedlichen Adaptern. Sobald die Festplatten nächste Woche auch in Deutschland auf den Markt kommen, werden dazu separate Adapterkabel für USB 2.0, USB 3.0, FireWire800 oder eSATA (mit Stromversorgung) angeboten.

Dies bietet den Vorteil, dass diese Festplatten aus dem Hause Seagate immer die richtige Schnittstelle haben, die man braucht, und somit mit jedem PC kompatibel sind. Dazu muss man einfach nur den jeweiligen Adapter anstecken und schon kann man die externen Festplatten auch mit einem MacBook oder iMac verbinden. Seagate liefert dazu bei allen GoFlex-Festplatten einen speziellen NTFS-Treiber für MacOS X mit.

Adapterkabel für die automatische Datensicherung

Mit zusätzlichen Upgrade-Adaptern will Seagate den Anwendungsbereich noch erweitern. Eines der Adapterkabel mit der Bezeichnung »Auto Backup« hat eine Backup-Software fest eingebaut, die das angeschlossene Laufwerk in ein komplettes automatisches Backup-System verwandelt. Daten und Systemeinstellungen werden dann automatisch für den Nutzer gesichert – und die restliche Kapazität lässt sich zum normalen Datentransfer verwenden.

Verfügbar sind die neuen Free Agent Go Flex- 2,5-Zoll-Version in den Größen von 320 bis 1000 Gbyte. Die Preise für die GoFlex starten bei rund 80 Euro, ein Schnittstellenadapter kostet ja nach Version und Funktion zwischen 20 und 35 Euro.

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